Ausstellung der KuKus im Bezirksrathaus

Porträts der Künstlerinnen
KuKuS ist eine Abkürzung und steht für Kunst- und Kulturschaffende Stammheims

KuKuS ist eine Abkürzung und steht für Kunst- und Kulturschaffende Stammheims

KuKus ist eine Gruppe Stammheimer Bürgerinnen , die sich beruflich, ehrenamtlich oder/und privat mit Kunst und Kultur beschäftigen und jede in eigener Weise tätig ist. Monatlich findet ein Treffen zum gegenseitigen Austausch statt, gemeinsam werden Kulturveranstaltungen und Ausstellungen besucht.
In dieser ersten Gemeinschaftsausstellung möchte sich die Gruppe im Bezirksrathaus Stammheim vorstellen. Die Ausstellung zeigt Werke aus dem jeweiligen Bestand der teilhabenden Künstlerinnen.

Erste gemeinsame Ausstellung

Malerei – Skulpturen – Zeichnungen – Papierschnitt
26. Oktober 2017 – 28. Februar 2018

Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen

Uta Hennig lebt seit 14 Jahren in Stammheim. Während dieser Zeit hat sie ihre Kunst stetig weiter entwickelt und die Stammheimer Bürger konnten 2011 und 2015 zwei große Einzelausstellungen in der Stadtteilbücherei betrachten. Uta Hennig arbeitet als Kunsttherapeutin in der Psychiatrie in Ludwigsburg. Das eigene künstlerische Arbeiten, wie auch das Musizieren am Klavier sind ihr persönlicher Ausgleich zu Arbeit und Familienleben.
Sylvia Friedt ist in Stammheim aufgewachsen, mit Anfang 20 weggezogen und nach rund zwei Jahrzehnten in den heimatlichen Stadtbezirk zurückgekehrt. Sie ist (nach Überwindung einer schweren Krankheit) seit 1995 künstlerisch tätig. Ihre Schwerpunkte sind Malerei und Fotografie. Seit 2004 zeigt sie ihre Arbeiten öffentlich. Ihre letzte – mit Beate Walter gemeinsame Ausstellung war (27. April – 31.Juli.2017) im Stammheimer Rathaus und zeigte unter dem Titel „Dem Zufall auf der Spur“ stark abstrahierte und farbenfrohe Acryl- und Ölmalerei. Bei der 1. KukuS-Ausstellung präsentiert sie Schwarz-Weiß-Fotografien.
Uta Ostertag zog 1999 von Zuffenhausen nach Stammheim, das sie durch seinen ländlichen Charme gleich gefangen nahm. Zunächst hielt sie diese Sympathie mit Fotos von den schönen Stellen die sie entdeckte fest. Der Bürgerverein Stammheim förderte dies mit anregenden Fotowettbewerben, an denen sie teilnahm. Seit ihrem Ruhestand findet sie endlich mehr Zeit für ihre anderen, langen zu kurz gekommenen Neigungen: der Malerei und dem Zeichnen. Seit Anfang 2016 ist das „Urban Sketching“ ein ganz wesentlicher Bestandteil – und was liegt da näher, als den eigenen Wohnort mit Stift, Feder, Pinsel und Stiften festzuhalten.
Maria Speck wohnt seit 2002 in Stammheim. Sie ist Kunstlehrerin und arbeitete an verschiedenen Schulen in Stuttgart und anderen Orten. Ihre künstlerische Tätigkeit außerhalb des Berufes konzentriert sich momentan in der Technik des Papierschnitts und im Zeichnen mit den „Urban Sketchers Stuttgart“. Im Januar 2018 präsentiert sie ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung in der Stadtteilbücherei Stammheim.
Ursula Hartl zog 2005 aus ganz praktischen Gründen vom Land in die Stadt, die Nähe zum Arbeitsplatz. Stammheim hat für sie beides zu bieten: den Charakter einer kleineren Gemeinde und die Vorteile einer Großstadt. Seit dem Ende ihrer Berufstätigkeit Anfang 2015, kann Ursula Hartl dies auch mehr genießen und am örtlichen Leben teilnehmen. Sie malt seit ca. 2000 regelmäßig, meist zusammen mit Uta Ostertag, und bildet sich im Bereich Kunst auch ständig weiter. Acrylmalerei, Scherenschnitt und „Urban Sketching“ sind derzeit die bevorzugten Techniken. In der Ausstellung zeigt sie ein großformatiges Acrylbild, das ihren kürzlich verstorbenen Vater mit ihrer Enkeltochter darstellt.
Elvira Günther lebt seit 2001 in Stammheim. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt im Modellieren von Skulpturen aus Ton und Porzellan. „Auf der Suche nach dem Ausdruck“ experimentiert sie gerne mit dem Material und den Glasuren. Ihre Werke wurden schon mehrmals in den Vitrinen der Stadtteilbücherei in Stammheim und Zuffenhausen ausgestellt. Sie sind derzeit in einer Dauerausstellung in der „Galerie im Künstlerhaus“ in Leonberg zu sehen.Elvira Günther ist seit 2014 Dozentin für das plastische Gestalten an der VHS in Stuttgart und gibt Kurse auch in Stuttgart-Stammheim.
Gülcin Vomhoff lebt seit dem Jahr 2000 mit ihrer Familie hier in Stammheim. Anfangs fand sie Stammheim sehr grau und düster. Das hat sich jedoch mit der Zeit geändert und sie hat begonnen, Stammheim in ihr Herz zu schließen. In Stammheim sind viele sehenswerte „Ecken“ versteckt, die sie immer wieder aufs Neue inspirieren. Einige dieser „Ecken“ zeigte sie 2015 im Rathaus in ihrer Ausstellung „Stammheim – mit offenen Augen“. So schöpft sie auch einen Teil ihrer Kraft für die Kunst aus Stammheim.
Angela Hermann lebt seit 1992 in Stammheim. Ein Jahr später kam das vierte Kind zur Welt; deshalb hat die Kunst erst einmal pausiert. Ab 2000 hat sie einige Jahre Aquarellkurse in der Stadtteilbibliothek Stammheim gegeben. Seit November 2004 hat sie, zunächst als Begleitung von Herrn Kurt Grunow, in der JVA mit den Häftlingen künstlerisch gearbeitet. Nach und nach wurden die Vertretungen immer häufiger, bis sie 2013 die Kunstgruppe übernommen hat.
Bis jetzt gab es vier Ausstellungen in Stammheim in der Stadtteilbibliothek: Eine Ausstellung mit eigenen Arbeiten, eine mit Arbeiten des Aquarellkurses, 2016 „Kunst im Knast“ mit Arbeiten der Häftlinge, die unter ihrer Leitung entstanden sind und „3 Generationen“ (Vater/ Großvater – Tochter/ Mutter – Enkelin/ Tochter).
Marie-Anne Villain-Bacher ist seit 1993 in Stammheim ansässig und familiär verbunden. Seit 1986 ist sie selbstständige Herren- und Damenschneidermeisterin. Auch die Kunst interessierte sie schon immer, seit 1998 ist sie selbst künstlerisch tätig und hat sich bei diversen Dozenten in Korntal, Gerlingen und Bad Cannstatt fortgebildet. Ihre Werke waren in verschiedenen Ausstellungen in Korntal, Gerlingen, Stammheim und Echterdingen zu sehen. Sie arbeitet vorwiegend in Acryl-, Aquarell- und Collagetechnik.

Die Vernissage

Die Vernissage findet am Donnerstag, 26. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Bezirksrathaus Stammheim statt. Frau Bezirksvorsteherin Susanne Korge wird ein Grußwort sprechen. Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch begleitet durch Herrn Klaus Golla (Cello) und Frau Uta Henning (Klavier).
Die Ausstellung ist bis Ende Februar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen (Montag bis Freitag von 8:30 bis 13:00 Uhr, Dienstag von 14:00 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr).